Bereits unter den Anhängern Buddhas im 4. Jahrhundert v.u.Z. gab es Personen, die aufgrund ihrer Lebensform als „Mönche“ bezeichnet werden können, andere Schüler baten aber lediglich darum, dass der Buddha sie als „Laienanhänger“ zu seiner Gemeinde (saṇgha) rechnen möge. Der Vortrag zeigt, wie in den ersten Jahrhunderten der Religion das Verhältnis zwischen Laien und „Ordinierten“, d.h. Mönche bzw. Nonnen, schrittweise festere strukturierte Formen bekam, indem Vorschriften (vinaya) für die Lebensführung aufgrund des sozialen Standes innerhalb der Religion entstanden. Die Entwicklung buddhistischer Klöster wird ebenfalls zur Sprache kommen wie die Aufgaben der Laien gegenüber den Ordinierten. Genauso ist auf die dogmatische wie rechtliche Pluralität innerhalb der frühen buddhistischen Gemeinden einzugehen.
Wednesday, 05 November 2025
Einladung zum Gastvortrag mit Manfred Hutter: Ordinierte und Laien, Klöster und Almosen